Itzehoe/Norddeutschland. Die jährliche Vollversammlung der Feuerwehrtaucher und Fachdienste in Norddeutschland (AGFFN) traf sich an der „Kai-Böge-Allee“ in der modernen Feuerwache Itzehoe. Die Allee vor der Feuerwehr wurde nach dem „Feuerwehrtaucher Kai Böge“ der im Einsatz für einen Menschen sein eigenes Leben geopfert hat, benannt!

Sein ehrenamtlicher Einsatz soll uns auf die Gefahren Hinweisen die uns jederzeit begegnen, wenn wir unsern Dienst am Nächsten tun, 24 Stunden /7 Tage rund um die Uhr auf Abruf bereit….
Viel Zeit und Arbeit wird freiwillig und berufsbedingt für die Sicherheit unserer Mitbürger erbracht!
Spezialisten im Unterwassereinsatz die für fast alle Fälle ausgebildet und ausgerüstet sind !
Sicherheit ist ihr oberstes Gebot für alle ihre Kameraden!
Niemand von Ihnen weiß, wann und was Ihn erwartet, wenn ein Alarm aufläuft!
Daher ist ein solides regelmäßiges Training die
Voraussetzung für einen unfallfreien und erfolgreichen Einsatz!
Damit alles funktioniert, werden die entsprechenden Aufgaben zu jeder Tages und Nachtzeit, ebenso im Sommer wie Winter bei extremen Temperaturen geübt!
Jeder Handgriff muss Sitzen, und die körperlichen und seelischen Belastungen sind enorm.
Hinzu kommt die Tatsache dass alles unter Druck stattfindet. Nicht nur Zeitdruck sondern auch die sich aus dem Druck der Wassersäule ergebenden Besonderheiten wirken auf den Taucher ein.
So ist es nicht verwunderlich, dass nicht jeder Feuerwehrmann für diesen Dienst geeignet ist und so mancher nach entsprechender Erkenntnis, die erst im Lauf der Ausbildung wächst aufgibt!
Dies ist aber allemal besser als sich selbst und andere zu gefährden! Respekt und Dank dafür!
Auch wenn die Tauchergruppen immer wieder Nachwuchs brauchen, so macht es doch nur Sinn, wenn jeder einzelne die persönlichen Voraussetzungen erfüllt die der Dienst innerhalb der Tauchergruppe erfordert.
Gebraucht werden keine Helden, kein Übermut oder schnelles unüberlegtes handeln!
Innerhalb der Tauchergruppe muss sich jeder auch den anderen verlassen können, ruhiges besonnenes Verhalten, sicheres Handeln, hohe Konzentration und Aufmerksamkeit bei der Führung und Überwachung sowie Sicherung der eingesetzten Kräfte ist unabdingbar!
Dieses würde Nie funktionieren wenn auch nur Einer ausscheren würde und eigenmächtig seinen Posten verlässt oder seiner Aufgabe nicht gerecht würde. Der Taucher ist unter Wasser auf sich allein gestellt und hat zu Recht den Anspruch dass seine Kameraden alles dafür tun damit er sicher Tauchen kann und Gesund auftaucht! Dieses Vertrauen liegt in den Händen des Signalmann welcher den Taucher betreut, Lasten von Ihm nimmt, den Taucher sicher führt, klare Zeichen gibt und Ihn nicht aus den Augen lässt. Die Signalleine ist der Sicher Halt und die einzige Verbindung zur Wasseroberfläche. Zum schnellen Eingreifen steht ein Sicherheitstaucher bereit und muss in sehr kurzer Zeit dem Taucher zu Hilfe kommen, das geht nur wenn er Gesund ist, seine Ausrüstung komplett ist, und er den Tauchgang mit verfolgt, damit er die Lage richtig einschätzt, und zum sofortigen Einsatz bereit steht!
Der Taucheinsatzführer, ein ruhiger erfahrener Taucher der als Gruppenführer ausgebildet ist. Er trägt die Verantwortung für die äußere Sicherheit des Tauchtrupp, erkunden und Erkennen von Gefahren, sowie deren Beseitigung.
Erkunden und beurteilen der Lage, erforderliche Maßnahmen einleiten.
Ein Tauchtrupp ist ein Team das sich ergänzt und nur als Team stark ist.
Einer für alle, alle für Einen!
Fehler passieren, so auch beim Tauchunfall in Hemmoor Mai 25,die Kameraden aus Hamburg und Berichten was Sie jetzt besser Beachten wollen, die Vorschriften, FWDV 8, Regel für sicheres Tauchen, Verstärkung, Notruf, eigenes Verhalten, und so weiter…
Somit war die Vollversammlung wichtiger Schritt zu Aufarbeitung, das so etwas nie wieder passiert!
„UNTER DRUCK – RICHTIG HANDELN“










