Hitzewelle lässt Tiere und Straßenbäume leiden

Bonn. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist besorgt um den „Gesundheitszustand“ der Straßenbäume in Städten und Gemeinden. „Die extreme Hitze und Trockenheit der letzten Wochen ist für die Straßenbäume in unseren Städten ein großes Problem“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Straßenbäume haben durch die Versiegelung immer das Problem der ausreichenden Wasserversorgung. Ihre Lebensbedingungen sind teilweise wüstenähnlich“. Zudem sei oft durch die städtische Versiegelung der Grundwasserfluss und die Höhe der Wasser führenden Bodenschichten gestört, so Beate Jessel. Besonders betroffen sind junge Straßenbäume, die erst im letzten Jahr gepflanzt worden sind. Sie haben noch kein ausgeprägtes Wurzelwerk und können noch nicht in die tieferen Bodenschichten Wasser aufnehmen.

Deshalb bittet das BfN die Menschen in Deutschland um aktive Mithilfe: „Wenn es möglich ist, gießen Sie bitte jeden Tag zwei bis drei Eimer Wasser an den Stammfuß der Straßenbäume. Gehen Sie dennoch grundsätzlich sparsam mit Wasser um“, sagte Jessel. Viele Kommunen in Deutschland haben bereits zu ähnlichen Baumpatenschaften und zum Wassersparen aufgerufen. Weiterlesen →

Unfall am Sannemann-Eck

Zeugenaufruf!  Fußgängerin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Rettungshubschrauber auf PferdemarktplatzBurgdorf. Heute Nachmittag, gegen 15:00 Uhr, ist eine 24-jährige Fußgängerin an der Marktstraße/ Ecke Poststraße von einem PKW erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war eine 25-Jährige mit ihrem VW Polo auf der Marktstraße (20 km/h Zone) in Richtung der Straße Vor dem Celler Tor unterwegs. Als sie nach rechts in die Poststraße einbog, übersah sie offenbar zwei Fußgänger, die die Poststraße aus ihrer Sicht von rechts nach links überquerten. Im Einmündungsbereich wurden die beiden von dem PKW erfasst. Die 24-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog sie in eine Klinik. Ihr 15 Jahre alter Begleiter wurde leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme war die Poststraße in beide Richtungen gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Zeugenhinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 entgegen.

Pressemitteilung: Polizeidirektion Hannover

Event des Jahres in Burgdorf

Abi Wallenstein,Charles Brauer und Günther Brackmann im Johnny B.

Wallensten - Brauer - Brackmann,      Foto: Ellen Coenders                                                         Burgdorf.  Am 07. September um 20 Uhr erwartet das Publikum eine Lesung »Satirisches, Humorvolles, Tiefsinniges u.a. von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Ringelnatz, der deutschsprachigen Literaten des vergangenen und jetzigen Jahrhunderts«.
Begleitet wird Charles Brauer von Blues-Legende Abi Wallenstein und Boogie-Pianist Günther Brackmann. Die Jazzfreunde Altkreis Burgdorf laden zu einem Abend mit einer erfrischend heiteren, satirischen Sicht auf die Kunst und die Künstler. Herr Wendriner, der ins Theater geht und leidenschaftlich schwadroniert, protzt und gerne blufft. Ein Journalist, der einen Künstler besucht, ein Gesellenstück, das nach Moschus, Kampfer, kalter Küche und Leiche riecht… Charles Brauer gibt den Geschichten und Gedichten seine unverwechselbare Stimme.

Charles Brauer (80), Berliner, spielt am Theater und beim Film seit seinem 11. Lebensjahr. Mit 25 wurde er zum TV-Star als Heinz Schölermann. Einem Millionenpublikum wird er bekannt als „Brocki“ im Hamburger Tatort an der Seite von Manfred Krug.

Abi Wallenstein, der vielfach prämierte „Vater der Hamburger Bluesszene“, mit den Jahren zu kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt, zählt zu den herausragenden Bluesgrössen in Europa. Das verdankt Abi seiner 40-jährigen Bühnenarbeit, mit einzigartigem Gitarrenspiel, der unverwechselbar rauen Stimme und nicht zuletzt seiner souveränen Bühnenpräsenz.

Günther Brackmann ist mit seiner 35-jährigen Bühnenerfahrung ein äußerst virtuoser Blues- und Boogie Pianist geprägt von Improvisationsfreude und rhythmischem Spielwitz. Die Leidenschaft seines Spiels, musikalische Gestik und unmittelbare Körpersprache bei den Soli prägen seinen einzigartigen Pianostil.

Ein ungewöhnlicher Abend im Johnny B., Sorgenser Straße 30.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 18 Euro
…unter E-Mail: jazzfreunde-burgdorf@online.de
Bitte mit Adresse frühzeitig bestellen!
…oder bei den VVK-Stellen:
Burgdorf: Das Musikhaus in Burgdorf, Wallstraße 10
Lehrte: Bücherstube Veenhuis, Iltener Straße 28,
Info-Stand im E-Center, Zuckerpassage.

Krankenhaus Lehrte erhalten – der Kampf geht weiter – Dank an die Unterstützer

Die Lehrter Jusos bedanken sich bei allen Unterstützern der Petition zum Erhalt des Lehrter Krankenhauses. Hier der Text im Wortlaut:

Der Petition wurde entsprochen oder teilweise entsprochen

Medizinstrategie 2020 verabschiedet: Standorterhalt in der Prüfung

Die Prüfaufträge, die Bestandteil der Medizinstrategie 2020 sind, wurden Mitte Dezember von der Regionsversammlung mehrheitlich beschlossen (Näheres dazu weiter unten).

Zuvor haben wir Jusos gemeinsam mit einer parteiübergreifenden Delegation den Regionspräsidenten Hauke Jagau besucht und ihm die gesammelten 11.610 Unterschriften für den Erhalt des Krankenhausstandortes Lehrte überreicht. Weiterlesen →

Angeblicher Krankenhaus-Neubau zwischen Burgdorf und Isernhagen ist unausgegorene Beruhigungspille

DIE LINKE: Angeblicher Krankenhaus-Neubau zwischen Burgdorf und Isernhagen ist unausgegorene Beruhigungspille
Ratsherr und Regionsabgeordneter Michael Fleischmann (Die Linke) warnt die Burgdorfer Kommunalpolitiker und die Stadtverwaltung davor, dem Gerede von Regions- und Klinikums-Spitze über einen angeblichen Krankenhaus-Neubau irgendwo zwischen Isernhagen und Burgdorf auf den Leim zu gehen. „Das hochverschuldete Klinikum der Region wird einen solchen Neubau nicht bezahlen können“, warnt Fleischmann. „Die Verantwortlichen aus Burgdorf sollten an der Seite der Bürgerinnen und Bürger aus Lehrte und Großburgwedel für den Erhalt der dortigen Krankenhäuser kämpfen, um auch in Zukunft für die Burgdorferinnen und Burgdorfer eine gute medizinische wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten.“
Die geplanten Kosten werden bei solchen Neubauprojekten erfahrungsgemäß immer deutlich überschritten. Ein Beispiel ist die Kostenexplosion beim Neubau des Siloah-Krankenhauses in Hannover. Bisher geht die Klinikumsgeschäftsführung für den geplanten Neubau bei Isernhagen oder Burgdorf von Investitionskosten von 200 Millionen Euro aus. Andere Kostenschätzungen bewegen sich oberhalb von 300 Millionen Euro.
Bleiben wir bei 200 Millionen Euro. Selbst wenn das Land maximal 50 Prozent dieser Kosten übernimmt, muss das Klinikum noch 100 Millionen Euro mit Zinsen und Tilgung aufbringen. Wenn das Klinikum dieses Geld günstig bekommt – bei drei oder vier Prozent Zinsen und einer jährlichen Schuldentilgung von zwei oder drei Prozent – ergibt sich eine finanzielle Belastung von sieben Prozent pro Jahr. „Bei 100 Millionen Euro Investitionskosten, die beim Klinikum verbleiben, müssen dann sieben Millionen Euro pro Jahr eingespart werden, um den Neubau zu bezahlen“, rechnet Fleischmann vor. „Dann muss das Klinikum viele Stellen streichen. Zu befürchten ist deshalb, wenn der Neubau überhaupt kommt, dass ein privater Investor baut.“ Der will aber sein investiertes Geld wiedersehen, plus Rendite versteht sich. „Zu glauben, man könne die Geldprobleme des Klinikums der Region mit einem Krankenhaus-Neubau in den Griff bekommen, ist deshalb grober Unfug“, betont Fleischmann.

(Pressemitteilung DIE LINKE in der Regionsversammlung, 27.11.2014)