Schule muss für Supermarkt weichen

Auf dem Areal der Gudrun-Pausewang-Grundschule in der Südstadt plant man den Bau eines großen Supermarktes.

Gudrun-Pausewang-Grundschule BurgdorfBurgdorf. Dieses Vorhaben wurde sicherlich von ganz langer Hand vorbereitet. Nach der Kommunalwahl 2011 wurde als erstes das Lehrschwimmbecken geschlossen (aus Sicherheitsgründen, z.B. keine Brandschutztür, Deckenbefestigung). Die Stadt Burgdorf hat hier, wie auch an weiteren städtischen Einrichten versäumt, rechtzeitig zu handeln. Es wurde nicht einmal der Versuch unternommen, das Lehrschwimmbecken in der Südstadt zu erhalten, obwohl es Sponsoren gab die dies unterstützt hätten. Für die marode Gudrun Pausewang Schule sollte ein Neubau entstehen, aber nicht auf dem eigenen Areal. Die Mehrheit der Burgdorfer Ratsmitglieder sprach sich für einen Neubau aus, aber eben auf der gegenüberliegenden Seite am Berliner Ring, wo der C-Trakt des Gymnasiums steht (bzw. bis vor kurzem stand).

Abriss von zwei Schulgebäuden für einen Neubau.

Hierfür musste der C-Traktes des Gymnasiums weichen! Nach Abschluss der Baumaßnahme (Neubau der GPGS) am Berliner Ring, folgt dann der Abriss der Gudrun-Pausewang-Grundschule samt Sporthalle. Eine Fahrradabstellanlage wurde für 200.000 Euro an der Ecke Grünewaldstr./Berliner Ring angelegt. Dies bedeute, dass demnächst alle Grundschüler, den immer stärker von Autos frequentierten Berliner Ring, überqueren müssen.

Ergebnis: Wenn man zwei Schulgebäude abreißt, fehlen natürlich auch Unterrichtsräume. Und genau diese Räume fehlen nun dem Gymnasium, wie man es auch in der Presse lesen konnte. Vernünftige Planung sieht anders aus!

Das aus pädagogischer Sicht (gerade für Grundschüler) sehr wertvolle Areal, mit viel Grün und der Möglichkeit sich dort in den Pausen auszutoben wird nun zu Bauland werden. Interessant wird es werden, welchem Investor die Stadt den Zuschlag für die Errichtung eines großen Supermarktes an der Grünewaldstraße gibt, wenn es denn so kommen wird
Gibt es schon Anfragen oder hat es diese bereits schon gegeben?

Es stehen noch viele Fragen im Raum!

 

 

Südstadt soll weiter verdichtet werden

Stadt plant neues Baugebiet an der Gerickestraße.

Baugebiet GerickestraßeBurgdorf. Südlich der Gerickestraße sollen kostengünstige Wohnungen entstehen. Das Plangebiet „Heidenelke“ stellt sich laut Stadt als besonders geeigneter Standort heraus.

„Ziel dieses Bebauungsplanes ist schließlich, zügig Baureife für ein allgemeines Wohngebiet mit verdichteter Bauweise zu erreichen. Hiermit sollen die gebäudemäßigen Voraus-setzungen geschaffen werden, um sowohl für einen mittelfristigen Zeitraum Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber zu ermöglichen, als auch um langfristig kleine, kostengünstige Wohneinheiten bereitzustellen“, so steht es im Vorentwurf der Begründung zum Bebauungsplan „Heidenelke“.

LKW entwurzelt Baum

Baum entwurzelt (2)Burgdorf. Bei der Anlieferung von Baumaterial wurde an der Kreuzung Goethestraße/Am kahlen Lehn ein Baum entwurzelt. An der durch Bäume verengten Fahrbahn wurde der Baum durch einen nach rechts in die Goethestraße abbiegenden LKW touchiert und „gefällt“

.

Weiterlesen

Der Südstadt fehlt ein „S“

Burgdorf. Die weithin sichtbare Leuchtreklame der Stadtsparkasse Burgdorf ist vom Dach des  Hochhauses am Rubensplatz ist verschwunden. Nachdem die letzten Mitarbeiter die Geschäftsstelle verlassen haben, gibt es dort nur noch Selbstbedienungsautomaten. Nun verschwand auch nach dem persönlichen Service das vertraute Sparkassensymbol aus der Südstadt.
Rubensplatz ohne S

Burgdorfer Rampenkreisel

Trickdieb in Burgdorfer Südstadt

PolizeiBurgdorf/Südstadt. Am Dienstagvormittag war ein Trickbetrüger in der Südstadt unterwegs. Er fragte an den Haustüren nach Flohmarktartikeln, Büchern und Schmuck. Auch hatte er genug Bargeld dabei, um die Sachen bezahlen zu können. Vorrangig interessierte er sich aber für Schmuck (auch Zahngold), den er sofort bezahlte. Unter einem Vorwand verschwand er dann und holte die zusammengestellten Flohmarktartikel nicht ab. Wer einen Verdächtigen zur besagten Zeit in der Burgdorfer Südstadt gesehen hat, soll sich bitte bei der Polizei melden. Weiterlesen

Sitzen in der Marktstraße ist nicht ungefährlich!

Eine Frage der Zeit, wann hier etwas passiert

Sitzbank Marktstraße Burgdorf: In der Innenstadt ist das sitzen auf den Bänken der oberen Marktstraße nicht ungefährlich. Wie kann man auch nur Sitzbänke in einen Verkehrsraum aufstellen, wo Kraftfahrzeuge zum Parken auf eine dieser Bänke zufahren? Solch eine Planung ist nichts Ungewöhnliches in der Stadt Burgdorf.
Auch ist es nur eine Frage der Zeit, wann hier etwas passiert. Zum Glück kam es hier nicht zu einem Personenschaden. Man stelle sich nur vor, dass zu diesem Zeitpunkt ein Bürger oder Besucher dort gesessen hätte. Ohne eine schwere körperliche Verletzung wäre dies sicher nicht ausgegangen.
Bei allen Projekten wird auf Sicherheit geachtet und hier merkt niemand, wie gefährlich diese Sitzbänke aufgestellt wurden? Weiterlesen

C-Trakt: Abriss statt Winter-Notunterkunft

Abriss der ehemaligen Orientierungsstufe (C-Trakt) statt schnelle Hilfe vor dem nahenden Winter.

Abriss C-Trakt

Burgdorf. In der zurzeit herrschenden Notlage bei den ankommenden Flüchtlingen, wird nun ganz schnell der C-Trakt am Berliner Ring abgerissen. An der Stelle, wo die neue Gudrun-Pausewang-Grundschule stehen soll, sind bereits die Vorbereitungen im Gang. Das der Winter kurz vor der Tür steht, hat man dabei wohl außer Acht gelassen. Bereits jetzt sind viele Menschen in Containern oder Hallen untergebracht. Gerade Hallen sind zur längeren Unterbringung ungeeignet (Privatsphäre, Brandschutz, usw.).

Die intakten Klassenräume des C-Trakts bieten schon auf Grund ihrer Größe eine menschenwürdigere Unterkunft. Gerade diese Menschen brauchen Rückzugsräume um zur Ruhe kommen zu können. Gerade durch die Nähe zur Bevölkerung sollte Integration und Willkommenskultur gelebt werden. Unnötige Fahrten durchs Stadtgebiet könnten vermieden werden (Behördengänge, Arztbesuche, etc.).
Weitere Betreuungsmöglichkeiten sind durch Kirche, Kindergarten, Südstadt-Bistro, usw. ebenfalls vor Ort. Bewegungsmöglichkeiten in Sportanlagen und Natur ist vorhanden.

Jetzt, kurz vor dem Wintereinbruch mit dem Abriss zu beginnen, dokumentiert das politische Vorgehen in Burgdorf (siehe IGS Planung). Dieses vorschnelle, übereilte Handeln wird den Menschen in ihrer Notlage nicht gerecht! Man gewinnt den Eindruck, dass diese fremden, namenlosen Menschen hier nur verwaltet werden. Stress und aufgebrachte Stimmung durch eine Hallenunterbringung hätte vermieden werden können, wie auch die Pendelfahrten und die ausfallenden Sportaktivitäten der Vereine in Schillerslage.

Nachtrag:
Bilder vom 14.11.2015
Weiterlesen