Behinderten-WC verwaist auf dem Schützenplatz

Behinderten-WC ohne FunktionBurgdorf. Während die Toiletten auf dem Spittaplatz (am Biergarten) in diesem Jahr modernisiert und winterfest gemacht wurden, vergaß man  an die Behinderten zu denken. Seit geraumer Zeit verwaist auf dem Burgdorfer Schützenplatz ein WC für behinderte Menschen.
Die Bürger fragen sich schon seit langem: Was passiert eigentlich mit der „mobilen Toilette“  auf dem  Schützenplatz?

 Neues Hinweisschild weist den Weg zu den Toiletten hinter dem Biergarten:
Blickfang vor dem Biergarten ist das Hinweisschild zu den ToilettenWicken-Thies weist den Weg

 

Burgdorf im Schwarzbuch 2014

Stadt Burgdorf hat es nun auch ins Schwarzbuch des Bunds der Steuerzahler geschafft!

Teurer Treppenwitz am Wasser

Die Stadtoberen von Burgdorf (Region Hannover) wollten die Uferbereiche der Aue – ein kleiner Nebenfluss der Aller – aufwerten und die Zugänglichkeit verbessern. Auf Höhe der Braunschweiger Straße kam dabei eine völlig verunglückte Treppenanlage heraus, die aus steil angeordneten Betonblöcken auf engstem Raum besteht. Wer sich auf eine der vier Stufen setzt, kriegt wortwörtlich keinen Fuß mehr auf die Erde, denn die Stufenabstände sind viel zu groß geraten. Um die kalten Sitzflächen ein wenig komfortabler zu gestalten, wurden nachträglich noch Holzbohlen verlegt. Genutzt hat das alles nichts. Für Bürger und Besucher der Kleinstadt nordöstlich von Hannover ist die Anlage alles andere als einladend. Dafür sorgt auch der unschöne Ausblick auf die gegenüberliegende Uferbefestigung aus Beton. Die Anlage hinterlässt somit einen kümmerlichen Eindruck, was durch die schon bald einsetzende grünliche Verfärbung des Betons noch verstärkt wird. Mit der im August 2013 fertiggestellten Treppenanlage hat die Stadt rund 42.000 Euro Steuergeld in den Sand gesetzt.

Quelle: Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.

Blick auf die EntentreppeBlick auf die gegenüberliegende Seite....ein Ausblick, der sicherlich nicht anziehend für Besucher der Stadt Burgdorf ist.

Gaststättensterben geht in die letzte Runde – Pfarrwitwenhaus und Mylos fehlen uns

Mit den Gaststätten geht auch das Leben
Pfarrwitwenhaus zum SchützenfestBurgdorf. „Hier fand mal Leben statt“- die letzten gemütlichen Treffpunkte in der Altstadt sind Opfer einer permanenten   Innenstadtzerstörung durch Umbaumaßnahmen. Ende Juni sind gleich zwei traditionsreiche Gaststätten in der Burgdorfer Altstadt geschlossen worden. Mithin die letzten Ihrer Art in einer sehr guten Lage, die eigentlich nicht besser sein kann – im Zentrum einer Kleinstadt.
Über Jahrzehnte gingen hier die Menschen ein und aus und genossen so manche Köstlichkeit aus der Küche oder auch ein frisch gezapftes in uriger alter Fachwerkatmosphäre. Hier wurde Burgdorfer Geschichte gelebt und bewahrt, nicht nur zu Schützenfestzeiten, auch darüber hinaus. Beide Gebäude stehen für eine lange Zeit der Gastfreundschaft als gesellige Treffpunkte der Bürger.
Die gute Mischung aus Gaststätten und Geschäftshäuser die einst das Flair dieser Stadt ausmachten ist im Laufe der Jahre immer weiter eingebrochen. Die selbstverschuldete Verkehrssituation in der Innenstadt, der nie endende Stadtstraßenumbau mit seiner hinterlassenen Steinwüste, jahrelanger Hickhack um Kurzzeitparkplätze als auch fehlende Unterstützung seitens der Stadt bis hin zur Fremdvergabe und Nutzung städtischer Räume durch Geschäftsleute sind die wesentlichen Gründe.
Natürlich wird man auch wieder anders argumentieren und sich die Welt schönreden, an den Fakten ändert dies nichts. Immer mehr gleicht man sich Hannover an, so dass man dann doch gleich das „Original“ ansteuert, gefördert mit öffentlichen Geldern zu Lasten des Umlandes. Eine Innenstadt muss von allein Leute anziehen und nicht künstlich bespaßt werden! Die teure Steinwüste hat nicht nur viel gekostet, sondern auch große Wunden hinterlassen. Was viele Stadtbrände und zwei Weltkriege nicht geschafft haben, hat der Bürgermeister mit seiner Partei und Mehrheitsgruppe erreicht.
Der Absturz in die Bedeutungslosigkeit ist in vollem Gange. Nicht umsonst kann man jetzt schon an Führungen teilnehmen in denen es heißt „es war einmal“, und “Hier fand mal Leben statt“!

Sitzbank mit Ausblick in Burgdorf

Sitzbank mit AussichtBurgdorf. Nach langer Wartezeit sind nun doch einige Sitzbänke auf der Marktstraße aufgestellt worden. Sogar der Spittaplatz hat ganze zwei Sitzbänke bekommen. Viele Dinge sind auch gut gedacht, doch die Ausführung lädt viele Bürger zum nachdenken ein.

Wie am Beispiel dieser Sitzgelegenheit direkt vor einem Parkplatz in der oberen Marktstraße. Da fragen sich nicht nur Burgdorfer sondern Sitzbank obere Marktstraßeauch Besucher: Wer in dieser Stadt ist nur auf diesen Stellplatz gekommen. Ist der zuständige Mitarbeiter nicht vor Ort, oder wird in Burgdorf nur am Schreibtisch geplant? Man sollte sich die Gegebenheiten schon anschauen, bevor man etwas plant!

Am Beispiel der teuren Ententreppe an der Burgdorfer Aue wurde dies auch deutlich, dort haben unsere Politiker etwas beschlossen, wo viele Bürger nur den Kopf darüber schütteln. Der Ausblick ist auch hier nicht gerade der schönste.

Viel besser wäre es gewesen Sitzgelegenheiten im Grünen entlang der Aue zu schaffen, denn dort fehlen sie. Man kann an die Verantwortlichen nur appellieren, sich einmal Gedanken zu machen und zu schauen, wie es andere machen.

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Neuer Eklat zum Städtewegweiser in Burgdorf – Geschichte ist nicht käuflich wie Politik

Burgdorf/Deutschland. Wohl einmalig in Deutschland, was man sich im niedersächsischen  Burgdorf so alles erlauben kann. Ein sogenannter Bürgermeister der sein Amt dazu nutzt eigene Interessen und Befindlichkeiten  im Alleingang gegen den Willen der Bürger durchzusetzen.
Dazu  gehört auch das entfernen, des Städtewegweisers vor dem Rathaus I in Burgdorf den der Bürgermeister im Zuge des Stadtstraßenumbaus gleich mit verschwinden lassen wollte. Doch  aufmerksame Bürger haben sofort erkannt,  dass hier ein wertvolles Stück der eigenen Stadtgeschichte beseitigt werden soll! Weiterlesen

Pavillon im Stadtpark bekommt kein neues Schutzdach

Pavillon (Stadtpark)Burgdorf. Auf eine neue Bedachung des Pavillon im Burgdorfer Stadtpark werden wohl viele Bürger weiter vergebens hoffen. Der durch eine Brandstiftung vor zwei Jahren beschädigte Pavillon bot vielen Eltern, sowie  Müttern mit ihren kleinen Kindern Schutz bei plötzlich eintretenden Regenfällen und Unwettern. Für eine neue Bedachung soll angeblich kein Geld vorhanden gewesen sein. Daher hat man sich für eine billigere Lösung entschieden, der Pflanzung einer Heckenrose. Weiterlesen

Ampel des Jahrhunderts

Ampel ohne erkennbaren Nutzen

el mit Dauerrot, FeldwegBurgdorf. Beim Bau der Ortsumgehung B188 wurde an der Abfahrt Burgdorf Nord auch eine riesige Ampelanlage für einen Feldweg installiert. Die Ampel soll dem Bauern die Auffahrt auf die Landstraße erleichtern – soweit die Theorie. In der Praxis wird diese (Schlüssel gesteuerte Ampel) jedoch nicht genutzt, da das dahinter liegende Feld auch auf anderen Wegen angefahren werden kann.

Was andernorts auch ohne Lichtzeichenanlage funktioniert, ist hier wohl nicht machbar, aus welchen Gründen auch immer. Weiterlesen

Werteverfall in einer Kleinstadt – Politik gegen Kinder ?

Lehrschwimmbecken vor dem aus? Hier fand Leben statt?

Lehrschwimmbecken in Burgdorf, Eltern und Schulkinder kämfen für Erhalt!Burgdorf. Kurz nach den Wahlen, welch Zufall ist die Stadt plötzlich Pleite und rein zufällig liegt jetzt, nach dem man zugibt nicht mehr Liquide zu sein, ein Gutachten vor, wonach plötzlich Sanierungsbedarf für das Lehrschwimmbecken der Gudrun-Pausewang-Grundschule besteht, welches aus Sicherheitsgründen sofort außer Betrieb gehen musste! Wie konnte es soweit kommen?
Wie war der genaue Ablauf der Schließung? Wer wusste wann was? Wurde hier was zurückgehalten?
Fragen die sicherlich die Verwaltung zu beantworten hat! (Gutachten im Frühjahr/Notschließung nach der Wahl???) Weiterlesen